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MdB Rita Hagl-Kehl besucht Freund Trachten & Lederhosen Manufaktur in Grafenau - Mit Inhaberin Maria Freund gleichzeitig Ausbildung zur Schneiderein absolviert.
Grafenau. Die Parlamentarische Staatssekretärin MdB Rita Hagl-Kehl besuchte gemeinsam mit Grafenaus stellvertretendem Bürgermeister Wolfgang Kunz, den Stadträten Josef Bauer, Martin Hartmann, Markus Hoppe und den Freyunger Stadträten Axel Scherzer und Josef Tauscher die Leder & Trachten Manufaktur von Maria Freund in Grafenau. Bei dieser Gelegenheit stellten beide Frauen fest, dass sie sich bereits aus der Zeit kennen, in der sie beide eine Ausbildung zur Damenschneiderin in der gleichen Schneiderei in Grafenau absolvierten.

Maria Freund gründete 1996 die Trachtenfirma „Bayerische Leder- und Trachtenmode“ (BLT-Trachtenhaus). Lederhosen sind ihre Passion - damals wie heute - erklärt Maria Freund, die mittlerweile 26 Näherinnen beschäftigt. Mit dem Bau und Umzug in das neue Firmengebäude in Grafenau wurde der Firmenname von BLT-Trachtenhaus in „FREUND TRACHTEN & LEDERHOSEN MANUFAKTUR“ geändert. Maria Freund beliefert mit ihren handgefertigten Lederhosen den Fachhandel im In- und Ausland. Die Lederhosen aus Grafenau sind wegen ihrer Qualität und der perfekten Verarbeitung sehr geschätzt. Rita Hagl-Kehl wurde auf die Lederhosen bei einem dienstlichen Besuch in Berchtesgaden aufmerksam: „Da trifft man in Oberbayern auf Lederhosen, die in Grafenau gefertigt wurden.“
Zahlreiche Vereine zählen zu ihren treuen Kunden, erzählte Maria Freund beim Rundgang durch den Betrieb. Die Vereine können hier vom Hut bis zum Schuh eingekleidet werden und auf Wunsch die eigenen Vereinswappen erhalten. Ergänzend zu den hochwertigen und nach Maß gefertigten Lederhosen gibt es in ihrem umfangreichen Sortiment bekannte Trachtenmarken von Dirndln über Blusen, Jacken, Westen, Hemden und Hosen bis hin zu passenden Accessoires.

„Für mich hat sich hier ein Traum erfüllt, ich bin glücklich mit dem, was ich tue“, so Maria Freund. Es sei allerdings ein Problem, geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Leider sei der Beruf der Modeschneiderin nicht mehr in den Köpfen der Jugendlichen präsent und so fehlen die Nachfragen für einen Ausbildungsplatz in diesem Berufsbild. Rita Hagl-Kehl konnte dem nur beipflichten: „Der Fachkräftemangel ist in allen Bereichen spürbar, allerdings wurden damals auch alle Nähereien bei uns geschlossen, deshalb sah kaum jemand eine Chance in diesem Bereich beruflich Fuß zu fassen“. Zum Abschluss der Betriebsbesichtigung ließ es sich die Bundestagsabgeordete nicht nehmen, ihr Können als Schneiderin selbst noch an der Nähmaschine zu zeigen.


Fotos: Bettina Blöhm

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