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„Kultur in der Werkstatt“ feierte erfolgreichen Einstand in der Freund Trachten & Lederhosen Manufaktur. Der außergewöhnliche Rahmen und das Musikertrio „Owei Anders“ begeisterten 90 Zuschauer.

Wo sonst Nähmaschinen rattern und fleißige Hände edle Lederhosen besticken, fand erstmalig unter dem Motto „Kultur in der Werkstatt“ ein beeindruckender Musikabend statt.

Die Idee dazu hatte Maria Freund, Inhaberin der Freund Trachten & Lederhosen Manufaktur. Für die Premiere und den Auftritt des jungen Musikertrios „Owei Anders“ baute sie die Werkstatt aufwändig in einen Konzertraum um: Die Bühne mittig platziert zwischen Nähmaschinen und beleuchtet von zwei Lichtsäulen, gepolsterte Bierbänke und Bürostühle als Sitzplätze für die Zuschauer, dazwischen 100 Teelichter in Gläsern, herbstliche Dekorationen mit Ahornblättern und Teller mit Plätzchen. Dazu gab es einen kostenlosen Ausschank von Glühwein oder Apfelpunsch in neuen, rot-weißen Logotassen. Bis auf wenige Plätze füllte sich die Werkstatt schnell und 90 Zuschauer fanden großen Gefallen an der Stubenmusik der drei jungen Musiker Verena Bschlangaul aus Grafenau (Klarinette/Flöte), Silvia Weber aus Schönberg (Harfe) und Fabian Riedl aus Lichtenau (Akkordeon/Geige). In ihrem 90-minütigen Auftritt mit einer Pause spielte das Trio perfekt aufeinander eingestimmt und einfühlsam bekannte bayerische und österreichische Saiten- und Harmonikastücke aus der Volksmusik, die einen entspannten Herbstabend in einem nicht alltäglichen Rahmen boten. Grafenaus vierter Bürgermeister Max Riedl gratulierte Maria Freund mit einem Blumenstrauß zu der außergewöhnlichen Idee und der mutigen Investition, vor knapp fünf Jahren in Grafenau ein neues Firmengebäude zu bauen und das Unternehmen seitdem mit so großem Erfolg und vielen innovativen Ideen zu führen. „Das“, so Riedl, „sei neben der unternehmerischen Glanzleistung vor allem auch ein großes Bekenntnis zu Grafenau und verdiene höchste Anerkennung“.

Maria Freund bedankte sich in ihrer Begrüßungsrede bei ihren Gästen für das immense Interesse und den Zuspruch sowie bei ihren Mitarbeiterinnen für die tatkräftige Unterstützung. Bis 15 Uhr habe man noch in der Werkstatt an einem wichtigen Auftrag gearbeitet. „Und nur durch das engagierte Anpacken aller Mitarbeiterinnen konnten wir diesen schönen Abend ermöglichen, erklärte Freund.

Im Vorfeld hatten die Gäste bis Konzertbeginn die Möglichkeit in der Trachtenstube einzukaufen oder sich über die neuen Trends in der Trachtenmode und die vielen Variationen bei den handgefertigten Lederhosen zu informieren. „Die Idee kam bei den Gästen super an“, freute sich die selbstständige Schneidermeisterin und ergänzt: „Ich habe nur positive Resonanz erhalten und viele Gäste baten mich, diese Idee weiter fortzusetzen, was ich auch gerne tun werde“. Das Konzert sowie Getränke und Plätzchen waren kostenlos. Am Ausgang konnten die Zuschauer eine freiwillige Spende in einen Glasbehälter für das Kinderheim in Büchlberg einwerfen. Noch am selben Abend wurde die Werkstatt wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt, damit am nächsten Arbeitstag die Nähmaschinen wieder den Ton in der Werkstatt angeben konnten.


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